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Pitch:

Vom Clan zum Couscous

In einem einstigen Mafia-Gebäude auf Sizilien kochen heute Migrantinnen aus Nordafrika. Das Restaurant “Al Ciliegio” zelebriert den kulturellen Austausch, der die sizilianische Küche seit Jahrhunderten prägt – und ist damit ein lebendiges Beispiel für gelungene Integration.

Al Ciliegio” ist ein Agriturismo in Salemi, das traditionell sizilianische Gerichte aus Bio-Zutaten von kleinen Produzenten aus der Umgebung serviert – alles ist hausgemacht, auch die Pasta.

Doch damit nicht genug: Hinter dem Projekt steht die gemeinnützige “San Vito Onlus Foundation”. Sie hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, von der Mafia beschlagnahmtes Eigentum für soziale Zwecke zu nutzen. Im “Al Ciliegio” haben Migrantinnen aus Nordafrika die Möglichkeit, sich durch gemeinsames Kochen in die Gemeinschaft zu integrieren, Italienisch zu lernen und Freundschaften zu knüpfen. Auf den Tisch kommen sizilianische Klassiker, die die vielfältige kulinarische Tradition der Insel zelebrieren: von Pasta alla Norma bis Couscous – eine tunesische Spezialität, die an der Westküste Siziliens um Trapani längst auch als “Couscous alla Trapanese” heimisch ist. Ein Besuch im “Al Ciliegio” zeigt, wie Integration auf Sizilien gelingen kann.

Weitere Infos:

Für das SZ Magazin möchte ich die inspirierende Geschichte dieses Ortes gerne in Text und Bild erzählen – und ihn den Leser:innen für den nächsten Urlaub vorstellen. Ich habe auch mit mehreren Frauen über ihre persönlichen Geschichten gesprochen und darüber, was dieses Projekt für sie bedeutet.

Social Media:

Begleitende Videos – sowohl mit dem Handy als auch mit der Kamera aufgenommen – sind vorhanden und können gerne für Online und Social Media genutzt werden.

Fotos:

Hier eine kuratierte Version der Fotogalerie. Die Fotos sind bisher unveröffentlicht.

Weitere gerne auf Anfrage!