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Pitch:

Der Baum-Pionier aus Bhutan

Ein ehemaliger Beamter, der zuvor für die Naturschutzabteilung der Regierung Bhutans zuständig war, pflanzt nun selbst Obstbäume für den Umweltschutz – auf der ersten Bio-Obstplantage des Landes, die Baumpatenschaften anbietet.

Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, beeindruckt weltweit durch sein großes Engagement für den Natur- und Umweltschutz. Als einziges Land der Welt hat es beispielsweise in seiner Verfassung festgeschrieben, dass mindestens 60 % der Landesfläche bewaldet bleiben müssen.

Doch nach 20 Jahren im öffentlichen Dienst für Naturschutz beschloss Herr Dorji, selbst aktiv zu werden: Hoch oben in den Bergen von Paro gründete er die “Happiness Farm” – die erste ihrer Art in Bhutan. Ein Agriturismo mit einer Bio-Obstplantage, auf der Nashi-Birnen, Äpfel- und Walnussbäume wachsen. Hier kann man Baumpatenschaften übernehmen, selbst pflanzen und erleben, wie Naturschutz in Bhutan funktioniert.

Weitere Infos:

Denn auch Bhutan bleibt vom Klimawandel nicht verschont: Das Land liegt zwischen China und Indien, zwei der größten CO2-Emittenten der Welt, und während meines Besuchs gab es ungewöhnlich starke Regenfälle und sogar der Birnbaum blühte – Ende September.

Im Gespräch mit Herrn Dorji erhielt ich spannende Einblicke in den Natur- und Artenschutz Bhutans. Er erklärte, warum er sich freut, wenn Bären seine Früchte stehlen, und wie die Form des Buddhismus, die die Bhutaner leben, einen großen Einfluss auf ihre Vorreiterrolle als Umweltschützer und Aktivisten hat.

Für GEO würde ich Dorjis Ansichten gerne teilen, seine gelebte Nachhaltigkeit und wie er jetzt als Ex-Beamter versucht, die Umwelt mit Obstbäumen zu schützen. Man kann dort auch übernachten und im Farm-to-Table-Restaurant die bhutanesische Küche mit lokalen Bio-Zutaten kennenlernen.

Fotos:

Hier eine kuratierte Version der Fotogalerie. Die Fotos sind bisher unveröffentlicht.

Eine größere Auswahl an Fotos findet sich hier: https://adobe.ly/4gbe83y

Weitere gerne auf Anfrage.