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Mit Ackerbohnen gegen die Klimakrise

Reportage über regenerative Landwirtschaft auf Sizilien.

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Schwere Dürren, Unwetter, Wassernot: Sizilien leidet schwer unter immer stärkeren Wetterextremen. Kleine Farmen nehmen den Kampf auf und wappnen sich mit regenerativer Landwirtschaft für die Zukunft.

Ein Garten mit fast vergessenen Bitterorangenbäumen, Felder mit vom Aussterben bedrohten Mandelbäumen und selten gewordenen Johannisbrotbäumen. Mittendrin pflückt Farmer Fabio Santuccio Fenchel, Thymian und sogar wilden Spargel. Hier, in der Gegend um Syrakus im Südosten Siziliens, wurde im Sommer 2021 mit 48,8 Grad die bisher höchste Temperatur in Europa gemessen. „Unsere Oliven- und Johannisbrotbäume erstrahlten aber selbst im Dürresommer noch in kräftigem Grün! Das gibt einem Hoffnung”, erinnert sich Santuccio. Hier im tiefen Süden Europas zeigen sich die Folgen des Klimawandels schon drastischer als im Rest des alten Kontinents: „Wir stehen hier wirklich an vorderster Front!“ 

Im Val di Noto, unweit von Syrakus zwischen Noto und Modica, begannen Santuccio und seine Frau Annarella vor 20 Jahren, ihre Farm „Three Farms Island“ mit regenerativer Landwirtschaft aufzubauen. Sie gehören damit zu einer wachsenden Anzahl kleiner Farmen, die nicht nur biologisch arbeiten, sondern auch im Einklang mit der Natur versuchen, die Landwirtschaft der Insel im Kampf gegen die Klimakrise zukunftsfähig aufzustellen.